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Krebstierkrankheiten

Fischkrankheiten

Krebstierkrankheiten

Infektiöses hypodermales und hämatopoetisches Nekrose-Virus (IHHNV)Nach oben

Epidemiologie
Das IHHNV besitzt eine lineare, einsträngige DNA mit geschätzter Länge von 4,1 kb. IHHNV wird der Familie der Parvoviridae, Genus Brevidensovirus zugerechnet. Die meisten Spezies der Penaeidae (Geißelgarnelen) können sich mit dem IHHNV infizieren, darunter die wichtigsten Zuchtarten wie P. monodon (Schwarze Tiger-Garnele), P. vannamei (Pazifische Weiße Garnele) und P. stylirostris (Pazifische Blaue Garnele).

Ein großer Anteil des IHHNV-Genoms wurde bereits im Genom einiger genetischer Linien von P. monodon gefunden. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass diese IHHNV-Variante ansteckend ist.

Anzeichen
IHHNV verursacht in P. vannamei das „Zwerg-Deformations-Syndrom“ (Runt-Deformity Syndrome, RDS), eine chronische Erkrankung, die sich vor allem in irregulärem Minderwuchs und in Verformungen der Kutikula (jedoch weniger in einer erhöhten Sterberate) manifestiert. Eine IHHNV-Infektion in P. monodon ist in der Regel subklinisch, jedoch wurden RDS, reduzierte Wachstumsraten und verminderte Zuchterträge in IHHNV-infizierten Populationen festgestellt.

Die regulatorischen Anforderungen sind von Land zu Land unterschiedlich. Die Produkte sind u. U. in Ihrer Region nicht erhältlich.

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INFEKTIÖSE HYPODERMALE UND HÄMATOPOETISCHE NEKROSE-VIRUS (IHHNV)
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Infektiöses Myonekrose-Virus (IMNV)Nach oben

Epidemiologie
Das IMNV ist ein Totivirus, das eng verwandt mit dem Giardiavirus ist, das zur Familie der Totiviridae zählt. Das Genom des IMNV besteht aus einem einzelnen doppelsträngigen RNA-Molekül mit 7560 bp. Die wichtigste Wirtsspezies, in der IMNV gravierende Krankheitsausbrüche mit hoher Mortalität in Zuchtpopulationen verursacht, ist P. vannamei.

Anzeichen
Garnelen weisen in der akuten Phase einer IMNV-Infektion punktuelle bis großflächige nekrotische Bereiche in der quergestreiften (Skelett-)Muskulatur auf, insbesondere in den distalen abdominalen Segmenten und im Schwanzfächer, der ein nekrotisches und gerötetes Aussehen annehmen kann. Bei schwerer Schädigung der Garnele wird diese moribund (todgeweiht). Die Mortalität direkt nach einem Stressereignis und einige Tage danach ist besonders hoch.

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Taura-Syndrom-Virus (TSV)Nach oben

Epidemiologie
Das TSV-Genom besteht aus einer linearen, einzelsträngigen RNA positiver Polarität mit 10.205 Nukleotiden. Das TSV wird im aktuellen Bericht des „Internationalen Komitees für die Taxonomie von Viren“ als nicht zugewiesene Spezies in der Familie der Dicistroviridae aufgeführt.

Die wichtigsten Wirtsspezies, in denen TSV gravierende Krankheitsausbrüche mit hoher Mortalität verursachen kann, sind Penaeus vannamei und P. stylirostris.

Anzeichen
Infizierte Garnelen stellen die Futteraufnahme ein, werden lethargisch und zeigen ein unregelmäßiges Schwimmverhalten. Weitere Merkmale sind eine Trübung der Schwanzmuskulatur, eine weiche Kutikula und eine rote Verfärbung des Schwanzes durch eine Erweiterung der roten Farbpigmente. Die Sterblichkeitsrate kann in dieser Phase bis zu 95 % betragen.

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Gelbkopfvirus (YHV)Nach oben

Epidemiologie
Das Virus der Gelbkopfkrankheit (YHV) wurde mit anderen Genotypen im Gelbkopfkomplex durch das „Internationale Komitee für die Taxonomie von Viren“ als einzelne Spezies (kiemenassoziierter Virus) der Gattung Okavirus, Familie Roniviridae, Ordnung Nidovirales klassifiziert. YHV (Genotyp 1) ist einer von sechs bekannten Genotypen im Virenkomplex der Gelbkopfkrankheit und der einzige bekannte Erreger der Gelbkopfkrankheit.

YHV ist hochgradig infektiös für die meisten bekannten Arten von Penaeidae in Aquakulturen. Natürliche Infektionen wurden bei Schwarzen Tiger-Garnelen (P. monodon) und P. setiferus berichtet.

Anzeichen
Die auffälligsten Merkmale einer Infektion mit YHV sind:

  • Eine Anfangsperiode mit Aufnahme außergewöhnlich hoher Futtermengen, gefolgt von einer abrupten Futterverweigerung und erhöhter Mortalität in der Population (nicht immer festzustellen).
  • Träge oder sterbende Garnelen sammeln sich an der Oberfläche und an den Rändern des Teichs mit langsamen bis unkoordinierten Schwimmbewegungen.
  • Der Bereich des Cephalothorax kann aufgrund des abnormal weichen Hepatopankreas darunter gelblich verfärbt sein (nicht immer festzustellen).
  • Der gesamte Körper zeigt ein abnormal helles oder gebleichtes Aussehen.

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White-Spot-Syndrom-Virus (WSSV)

Epidemiologie
Das Virus des Weißfleckensyndroms (WSSV) besitzt doppelsträngige, stabförmige DNA und gehört zur Familie der Nimaviridae, Genus Whispovirus. Das WSSV umfasst ein extrem breites Spektrum möglicher Wirtstiere. Das Virus kann verschiedenste aquatische Krebstiere befallen, insbesondere Zehnfußkrebse, darunter im Meer, Brackwasser oder in Süßgewässern angesiedelte Garnelen, Krabben, Krebse und Hummer.

Anzeichen
Infizierte Penaeidae zeigen folgende Symptome:

  • Plötzliche Reduzierung der Futteraufnahme, lethargisches Verhalten.
  • Rote Verfärbungen bei P. monodon, L. vannamei und L. stylirostris.
  • Weiche, lockere Schalen
  • Weiße Flecken 0,5 bis 2 mm unter der Kutikula (seltener in Penaeidae der westlichen Hemisphäre)
  • Sterblichkeit von bis zu 100 % innerhalb von drei Tagen nach Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen.

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Fischkrankheiten

Virus der infektiösen Lachsanämie (ISAV)Nach oben

Epidemiologie
Das ISAV ist ein behülltes Virus mit einem Genom aus acht einzelsträngigen RNA-Segmenten negativer Polarität. Die morphologischen, physiochemischen und genetischen Eigenschaften des ISAV stimmen mit jenen der Orthomyxoviridae überein und ISAV wurde innerhalb dieser Virusfamilie als Typspezies der Gattung Isavirus klassifiziert.

Natürliche ISA-Ausbrüche wurden in Aquakulturen von Atlantischem Lachs sowie in Populationen von Silberlachs (Oncorhynchus kisutch) in Chile festgestellt. Im Atlantischen Lachs traten die Krankheitsausbrüche vor allem in Meereskäfigen auf, während in Süßwasserkulturen nur wenige Fälle bekannt sind, darunter ein Fall in Dottersackbrut.

Anzeichen
Die klinischen Zeichen einer ISAV-Infektion sind:

  • Erhöhte Mortalität
  • Lethargischer Fisch
  • Bleiche Kiemen aufgrund von Anämie
  • Blutung in der äußeren Augenkammer
  • Exophthalmie

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Koi-Herpesvirus (KHV)Nach oben

Epidemiologie
Eine Infektion mit dem Koi-Herpesvirus (KHV) kann in Karpfen (Cyprinus carpio) und Zuchtformen wie Kois und Geisterkois eine ansteckende und akute Virämie auslösen. Das Virus ist hochgradig ansteckend, mit einer Mortalitätsrate von bis zu 100 %.

Das KHV besitzt eine doppelsträngige DNA von 295 kb und gehört zur Familie der Herpesviridae mit nicht klassifiziertem Genus.

Anzeichen
Die klinischen Zeichen einer KHV-Infektion sind:

  • Lethargisches oder unregelmäßig unruhiges Verhalten
  • Gleichgewichtsstörung
  • Absonderung von Schleim und trockene, raue Hautflächen
  • Schleimablösung und eingesunkene Augen
  • Nekrotische, abgestorbene Gewebebereiche in den Kiemen
  • Häufig mit Sekundärinfektion durch Bakterien oder Pilze

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Infektiöse hämatopoetische Nekrose (IHN)Nach oben

Überblick
Die IHN wird durch Viren der Familie der Rhabdoviridae ausgelöst und ist eine bei der OIE anzeigepflichtige Krankheit. Sie kommt vor allem bei Salmonidenpopulationen im Pazifischen Nordwesten und in Alaska vor, mit vereinzelten Fällen in Asien und in Europa, wobei die Seuchen einem Import infizierter Eier oder Jungfische zugeschrieben wurden.

Während Arktischer und Amerikanischer Saibling anscheinend gegen die IHN immun sind, wurde die Krankheit in mehreren Unterarten von Forelle (Cutthroat-, Steelhead- und Regenbogenforelle) und Lachs (Rotlachs, Königslachs, Kokanee-Lachs und Atlantischer Lachs) festgestellt.

Die Krankheit bricht in der Regel bei Wassertemperaturen von 10 bis 12 °C aus, und es erkranken häufig Jungfische (Fische im Alter von < 2 Monaten), von denen > 90 % an einer akuten Version der Krankheit sterben. Risikofaktoren sind neben Lebensalter auch Dichte, Wassertemperatur und beengte Transportbedingungen.

Anzeichen
Kranke Tiere können verschiedene Symptome aufweisen, darunter blasse Kiemen, eine dunkle Verfärbung, schleimigen Kot, einen aufgeblähten Bauch sowie Lethargie mit sporadischer Übererregbarkeit.

Gesundheitsrisiko für Menschen
IHN scheint kein Zoonoserisiko aufzuweisen.

Ökonomische Auswirkung
Akute Ausbrüche können zum Absterben hoher Fischzahlen führen, mit schweren finanziellen Folgen für Fischfarmen, in denen Regenbogenforellen gehalten werden. Zusätzlich können Atlantischer und Pazifischer Lachs negativ von akuten IHN-Ausbrüchen betroffen sein.

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Infektiöse Pankreasnekrose (IPN)Nach oben

Überblick
IPN ist eine durch ein Birnavirus ausgelöste, systemische Ansteckungskrankheit, die vor allem Fischbrut und Setzlinge von Salmoiden betrifft. Fälle von IPN wurden weltweit mit Ausnahme von Island und Australien gemeldet, und die Krankheit wird vertikal und horizontal übertragen.

Ein hohes IPN-Ansteckungsrisiko gilt für Arten wie Regenbogenforelle, Bachsaibling, Seebarsch, Gelbschwanzmakrele, Steinbutt, Süßwasser-Aale und aquatische Wirbellose (Weichtiere und Krebstiere). Von Morbidität und Mortalität sind vor allem Jungtiere (< 3 Gramm) betroffen.

Anzeichen
Erkrankte Tiere können verschiedene sichtbare Symptome aufweisen, darunter kreiselnde Schwimmbewegungen, eine dunkle Verfärbung, Exophthalmie und externe petechiale Blutungen. Ataxie und Futterverweigerung sind ebenfalls möglich.

Gesundheitsrisiko für Menschen
IPN scheint kein Zoonoserisiko aufzuweisen.

Ökonomische Auswirkung
IPN kann sich katastrophal auf den Betrieb von Fischkulturen auswirken, insbesondere bei Salmoniden. In diesen Fällen entstehen die Kosten durch die hohe Sterblichkeit infizierter Jungfische oder durch die Vernichtung infizierter Populationen, auch wenn diese nicht erkrankt sind. Zusätzlich können regulatorische Vorgaben, die den Transport von mit IPNV infiziertem Fisch über lokale, regionale und/oder nationale Grenzen hinweg einschränken sollen, den Betrieb einer Aquakulturfarm erschweren. Häufig können Transportbeschränkungen bzw. die Vernichtung infizierter Fische ein Unternehmen finanziell mehr schädigen als die Verluste, die durch direkte Mortalitäten entstehen.

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Frühlingsvirämie bei Karpfen (SVC)Nach oben

Überblick
Die SVC wird durch Rhabdovirus carpio verursacht und ist eine akute, virulente und OIE-anzeigepflichtige Krankheit, die in Karpfenkulturen auftritt. Die Krankheit befällt verschiedene Arten (Karpfen, Koi, Karausche, Marmorkarpfen, Silberkarpfen und Graskarpfen) und trat bislang in der ehemaligen Sowjetunion, Europa und in den USA auf.

Infizierte Fische geben den Virus über Kot, Urin, Kiemenschleim und Hautpusteln ab. Die Übertragung erfolgt über das Wasser oder bei direktem Kontakt.

Infektiöse SVC-Viren können im Wasser > 4 Wochen lang bei Temperaturen von 10 °C gedeihen, und sie überleben im Schlamm > 6 Wochen lang bei Temperaturen von 4 °C. Verschiedene Vektoren wie aquatische Gliederfüßer (Karpfenlaus oder Fischegel) und fischfressende Vögel sind bekannt.

Anzeichen
Kranke Tiere können verschiedene Symptome aufweisen, darunter eine dunkle Verfärbung, blasse Kiemen, Blutungen, vergrößerte Augen und eine Auftreibung des Bauches. Infizierte Fische können zudem eine Ausstülpung mit dicken, schleimigen Kotsträngen entwickeln.

Gesundheitsrisiko für Menschen
SVC scheint kein Zoonoserisiko aufzuweisen.

Ökonomische Auswirkung
Aufgrund der hohen Ansteckungskraft dieser Viruserkrankung unter Zuchtkarpfen und der Mortalitätsrate von 90 % bei Jungfischen können SVC-Ausbrüche zu gravierenden wirtschaftlichen Verlusten führen.

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Virale hämorrhagische Septikämie (VHS)Nach oben

Epidemiologie
VHS ist eine Krankheit, die in Fischzuchtanlagen für Regenbogenforelle, Steinbutt und Japanische Flunder auftritt, aber auch diverse wild lebende Süß- und Salzwasserarten befällt (beispielsweise den Atlantischen Lachs). Sie wird ausgelöst durch das VHSV, ein Virus der Gattung Novirhabdovirus innerhalb der Familie der Rhabdoviridae.

Es existieren verschiedene VHSV-Stämme mit unterschiedlicher Auswirkung auf einzelne Fischarten. Die zylindrisch geformten Virionen enthalten einzelsträngige RNA mit negativer Polarität, und das Genom umfasst ungefähr 11.000 Nukleotide.

Anzeichen
Mögliche klinische Anzeichen der Krankheit:

  • Inaktives oder hyperaktives Verhalten
  • Blasse Kiemen und innere Organe
  • Aufgeblähter Bauch
  • Hervortretende Augen
  • Dunkle Körperfärbung
  • Flüssigkeit in Körperhöhle

Fische mit dem VHSV können jedoch auch keinerlei äußere Merkmale einer Infektion aufweisen. Intern können Blutungen der Leber, der Milz und des Darms auftreten. Dies trifft in der Regel auf Fische mit einer chronischen Form der Erkrankung zu.

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Virale Nervennekrose (VNN)Nach oben

Epidemiologie
Die virale Enzephalopathie und Retinopathie (VER), oder virale Nervennekrose (VNN), gilt als schwere Erkrankung mariner Larven, der Jungfische und manchmal auch älterer Fische. Sie tritt weltweit auf, mit Ausnahme von Afrika. Bislang wurde die Krankheit in mindestens 30 Fischarten nachgewiesen, wobei Seebarsch, Zackenbarsch, Makrelen, Papageienfisch und Schollen am stärksten betroffen sind.

Das VNN-Virus gehört zur Familie der Nodaviridae, Genus Betanodavirus. Das Virion enthält ein ikosaedrisches, unbehülltes Virus mit einem Durchmesser von 20 bis 34 nm. Das Genom besteht aus einer bisegmentierten, einzelsträngigen RNA mit positiver Polarität.

Anzeichen
Sämtliche Krankheitsverläufe zeichnen sich durch eine Vielzahl neurologischer Abnormalitäten aus, darunter unkoordiniertes Schwimmverhalten (spiral- und wirbelförmig oder in Ruheposition mit dem Bauch nach oben) und durch eine Vakuolenbildung im zentralen Nervengewebe. In der Regel kommt es auch zu einer Vakuolisierung der nukleären Schichten der Netzhaut. Im Allgemeinen treten bei jüngeren Fischen schwerere Läsionen mit höherer Mortalität auf.

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Nur für veterinärmedizinische Zwecke.