Die Klonierung durch Restriktionsenzymverdau und Ligation bietet eine unkomplizierte und einfache Möglichkeit, ein Fragment einer doppelsträngigen DNA von einem Plasmid zu einem anderen zu transferieren.

Beginnen Sie mit:

  1. Der Auswahl von Restriktionsenzymen, deren Erkennungssequenzen das interessierende Gen von beiden Seiten eingrenzen
  2. Inkubieren Sie die Reaktion über die empfohlene Zeitdauer
  3. Reinigen Sie das Fragment
  4. Ligieren Sie es in das interessierende Plasmid

 

Anza™ Klonierungssystem mit Restriktionsenzymen

Ein vollständiges System von Restriktionsenzymen und DNA-modifizierenden Enzymen – für wunderbar einfaches Klonieren.

  • Ein Puffer für alle Restriktionsenzyme
  • Ein Verdauungsprotokoll für alle DNA-Typen
  • Vollständige Verdauung in 15 Minuten
  • Verdauung über Nacht ohne Star-Aktivität

Restriktionsenzyme

Ein einfaches Protokoll in zwei Schritten, bei dem die Anzahl der Restriktionsenzyme in der Reaktion oder der Typ der verwendeten DNA keine Rolle spielen – einfach das Reaktionsgemisch vorbereiten und 15 Minuten bei 37 °C inkubieren.

128 Restriktionsenzyme

Anza Puffer


Herkömmliche Restriktionsenzyme

Restriktionsenzyme (RE)-Funktion durch Schneiden einer doppelsträngigen DNA an bestimmten Erkennungssequenzen mit gegenläufiger Wiederholung von 4 bis 8 Basenpaaren. Die Produkte der DNA-Spaltung haben entweder stumpfe Enden oder enthalten 5′- bzw. 3′-Überhänge. 


DNA-Modifikationsenzyme

Ligasen

Unabhängig vom Typ der durch den Restriktionsverdau erzeugten Enden entstehen durch die Spaltung der DNA Fragmente mit 3′-Hydroxylgruppen und 5′-Phosphatgruppen an ihren Termini. DNA-Ligase erzeugt eine kovalente Bindung von 5′-Phosphat- und 3′-Hydroxyl-Termini von doppelsträngiger DNA (oder -RNA) in einer ATP-abhängigen Reaktion.


Alkalische Phosphatase

Alkalische Phosphatase hydrolysiert 3′- und 5′-Phosphate aus DNA und RNA. Sie eignet sich zum Entfernen von 5′-Phosphaten vor der Endmarkierung und zum Dephosphorylieren von Vektoren vor der Insert-Ligation. Sie kann auch zur Dephosphorylierung von Proteinen verwendet werden.


Reparatur der Enden

Durch eine Reparatur der Enden kann DNA mit 5′- oder 3′-Überhängen in DNA mit 5′-phosphorylierten stumpfen Enden umgewandelt werden, die eine effiziente Ligation in Klonierungsvektoren mit stumpfen Enden ermöglichen.


Polymerasen

Polymerasen dienen dazu, stumpfe Enden zu erzeugen und/oder markierte DNA einzubauen.

NEU Support-Center bei Fragen zur Klonierung
Hier finden Sie Ratschläge, Hilfe bei der Fehlerbehebung und Ressourcen für Ihre Klonierungsanwendungen.

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