Diese Assays vereinen die Empfindlichkeit fluoreszenzbasierter Assays mit dem Mikrotiterplattenformat und ermöglichen dadurch für die Hochdurchsatzanalyse geeignete schnelle, quantitative Ergebnisse. In einem Mikrotiterplatten-Well lässt sich das Fluoreszenzsignal in intakten Zellen, Zelllysaten oder in aufgereinigten Enzympräparaten erzeugen und anschließend ohne zelluläre Bildgebung durch Messen der Fluoreszenzintensität vom Well emittieren.

Es ist eine Vielzahl von Fluoreszenz-Mikrotiterplatten-Assays erhältlich, von Zellviabilitätsassays und Proliferationsassays bis hin zu Enzymaktivität und Proteinquantifizierung. Diese Tools bieten genaue und zuverlässige Messungen für kinetische Protokolle und Endpunktprotokolle für eine Vielzahl biologischer Anwendungen.

Fluoreszenz-Mikrotiterplatten-Anwendungen

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Assays zur Erkennung der Aktivierung von Caspase-Enzymen, dem frühen Stadium der Apoptose
 

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Assays zur Erkennung der Aktivierung von Caspase-Enzymen, dem frühen Stadium der Apoptose
 

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Messen Sie die Aktivität verschiedener Analyten, einschließlich Cholesterin, Phosphaten und Pyrophosphat, Phosphatase und Phospholipase

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Verwenden Sie eine Vielzahl von Assays zur Beurteilung der Viabilität, wie beispielsweise das Reduktions- oder Redoxpotenzial, die Freisetzung enzymatischer Proteine oder die Membranintegrität

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Assays zur Messung von Protease und anderen Enzymen wie Kollagenasen, Elastasen, Lysozyme, Reverse Transkriptase und RNA-abhängige RNA-Polymerase

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Assays und Substrate für den empfindlichen Nachweis von β‑Galactosidase oder Glucosidasen


 

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Bestimmen Sie intrazelluläres Calcium und Magnesium oder messen Sie den intrazellulären pH-Wert mit einer Reihe von Wellenlängenoptionen in lebenden Zellen.

 

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Das Amplex Red Substrat wird in verschiedenen metabolischen, neurobiologischen und Entzündungsassays verwendet, um eine Vielzahl von Analyten wie Glucose, Galactose, Cholesterin, Glutaminsäure, Xanthin (oder Hypoxanthin) Harnsäure, Cholin und Acetylcholin sowie Wasserstoffperoxid nachzuweisen.

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Assays zur Quantifizierung von dsDNA, ssDNA und RNA für Downstream-Prozesse wie Next-Generation-Sequenzierung, Transfektion, Real-Time-PCR, Mikroarray-Experimente, RT-PCR, Differential Display PCR, Northern Blot, S1-Nuklease-Assays, RNase-Protektionsassays und cDNA-Bibliothekspräparate

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Quantifizierungskits, die spezifisch für Komponenten innerhalb der Probe sind; zum Beispiel ist CBQCA mit Lipoproteinen oder Lipidproteinmischungen kompatibel, während NanoOrange mit Reduktionsmitteln kompatibel ist und der Quant-iT Assay mit Salzen und Lösungsmitteln kompatibel ist, jedoch nicht mit Detergenzien

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Nachweis einer Vielzahl von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS), wie z. B. generalisierter oxidativer Stress, Stickstoffmonoxid (NO), reduziertes Glutathion (GSH) und Myeloperoxidase (MPO)


Expertly detect fluorescence with Thermo Scientific plate readers

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High-sensitivity fluorescence detection for 6-1,536 samples can be quickly performed on the Varioskan ALF or Varioskan LUX Multimode Microplate Reader using Invitrogen reagents to enable optimal detection. Take advantage of automatic dynamic range selection to get optimal gain settings for each individual well and automation capabilities for even higher throughput.

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Richtlinien zur Optimierung von fluoreszenzbasierten Mikrotiterplatten-Assays

  1. Wählen Sie Filter oder Wellenlängen für eine optimale Fluoreszenzanregung und -Emission. Angaben zu den Wellenlängen für Anregung und Emission finden Sie im Produkthandbuch und/oder den Kurzübersichtskarten (Quick Review Cards, QRC) enthalten. Schlechte spektrale Abgleiche zwischen Detektionsreagenzien und Geräten können zu massiven Signalverlusten führen.
  2. Zum Erhalt eines maximalen Fluoreszenzsignals lassen sich die Empfindlichkeitseinstellungen des Geräts anpassen. Für einen maximalen linearen dynamischen Bereich wählen Sie die Einstellung für höchste Verstärkung oder Empfindlichkeit, die sowohl für die niedrigsten als auch für die höchsten erwarteten Assaywerte geeignet ist.
  3. Verwenden Sie einheitliche Assayvolumen. Schon kleine Unterschiede beim Assayvolumen können zu großen Signalunterschieden führen. Für zuverlässige Messungen verwenden Sie stets das vom Gerätehersteller empfohlene Mindestvolumen.
  4. Proben gründlich mischen. Eine schlechte Durchmischung kann zu Aggregation, Fällung, Schwankungen der Reaktionsgeschwindigkeiten oder unterschiedlichen Konzentrationen von Analyt bzw. Nachweisreagenz in den Wells führen.
  5. Blasen vermeiden. Blasen in Assay-Lösungen verursachen Lichtstreuungen und fehlerhafte Signale. Zentrifugieren Sie kurz die Mikrotiterplatte, entgasen Sie Lösungen vor dem Dispensieren (gilt nicht für Lebendzell-Assays) oder bringen Sie große Blasen mit einer Pipettenspitze zum Platzen.
  6. Bereiten Sie Probenreplikate vor. Die Analyse von Replikaten erhöht die Präzision der Messungen.
  7. Vermeiden Sie „Randeffekte“. Mit einer Lösung eines spektral geeigneten Fluorophors lässt sich die Konsistenz des Fluoreszenzsignals über alle Wells der Mikrotiterplatte hinweg prüfen. Bei Signalunterschieden in den Wells am Rand der Mikrotiterplatten kann ein entsprechender Kalibrierungsfaktor verwendet werden, oder die entsprechenden Wells bleiben ungenutzt.
  8. Separieren Sie helle Proben. In transparenten Mikrotiterplatten können intensiv fluoreszierende Proben die Signale in umliegenden Wells verfälschen (Well-zu-Well-Crosstalk). Lassen Sie die Wells neben intensiv fluoreszierenden Proben leer oder füllen Sie Proben mit ähnlichen Fluoreszenzintensitäten in benachbarte Wells. Verwenden Sie anstelle durchsichtiger Platten eine Mikrotiterplatte mit weißen oder schwarzen Wänden.
  9. Proben mit Photobleichung vermeiden. Wiederholen Sie Probenläufe nur, wenn dies absolut notwendig ist. Standards nicht wiederholen, da bei einigen Reagenzien während der Fluoreszenzmessung eine starke Photobleichung auftreten kann.
  10. Verwenden Sie die Probenkonzentrationen, die im Bereich des Assays liegen. Testen Sie bei unbekannten Proben verschiedene Verdünnungsgrade.

Ressourcen

Supportcenter für die Zellanalyse

Hier finden Sie Tipps, Hilfe bei der Fehlersuche sowie Ressourcen für Ihre Zellanalysen.

Forschungstools

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