clear search
Search
Recent searches Clear History
Kontaktieren Sie uns

Recognizing overlapping autoimmune diseases in thyroid disease for primary care clinicians

Guideline
EliA™ autoimmune test solutions

Veröffentlicht im: Dezember 2025

Fachliche Beratung:
Mercè Tena Campos, Scientific Affairs Manager


Eine Ärztin untersucht die Handgelenk- und Armmuskulatur einer Frau

Polyautoimmunität bezeichnet das Vorhandensein von zwei oder mehr Autoimmunerkrankungen bei ein und demselben Patienten.1 Da sich die Symptome überschneiden, ist der Diagnoseprozess oftmals langwierig, bevor die richtige Diagnose gestellt wird. Früherkennung und Erstdiagnostik in der Primärversorgung können die Diagnose beschleunigen und Komplikationen verhindern.2,3

Warum Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis häufig mit anderen Autoimmunerkrankungen einhergehen

  • Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse treten häufig zusammen mit anderen Autoimmunerkrankungen auf. Daten aus Kohortenstudien und systematischen Übersichtsarbeiten zeigen, dass bei einem Drittel bis zu einem Sechstel der Patienten mit Autoimmunthyreoiditis noch eine andere Autoimmunerkrankung vorlag, am häufigsten Zöliakie, Autoimmungastritis/perniziöse Anämie, rheumatoide Arthritis, Vitiligo, Typ-1-Diabetes oder Sjögren-Syndrom.4,5
Erweitern Sie die Ansicht, um Autoimmunerkrankungen anzuzeigen, die häufig mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse einhergehen.5
  Zusätzliche Autoimmunerkrankung Alle Patienten mit autoimmuner Schilddrüsenerkrankung Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis Patienten mit Morbus Basedow
Häufiger Diabetes mellitus Typ 1 3,6 % 4,4 % 2,9 %
Autoimmungastritis 3,4 % 3,5 % 3,3 %
Rheumatoide Arthritis 2,6 % 2,4 % 2,6 %
Zöliakie 2,3 % 2,7 % 1,2 %
Vitiligo 2,4 % 2,7 % 2,1 %
Perniziöse Anämie 1,8 % 3,9 % 1,4 %
Weniger häufig Sjögren-Syndrom 1,2 % 1,2 % 0,8 %
 
  • Viele Patienten mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse fühlen sich trotz korrekter Behandlung nach wie vor nicht wohl. Ein Grund dafür könnte das Vorliegen eines weiteren Autoimmungeschehens sein, was als Polyautoimmunität bezeichnet wird.6
  • Zu den Risikofaktoren für multiple Autoimmunerkrankungen gehören familiäre Vorbelastung, weibliches Geschlecht und genetische Veranlagung.7,8

Warnzeichen bei Schilddrüsenpatienten

Erkannte Anzeichen und Symptome

  • Unerklärte Eisenmangelanämie oder Makrozytose9,10
  • Anhaltende Magen-Darm-Beschwerden: Blähungen, Durchfall, Malabsorption9,11
  • Symmetrische Schmerzen oder Steifheit der kleinen Gelenke; Sicca-Symptomatik; Raynaud-Phänomen12,13
  • Depigmentierte Haut oder Haare14–16
  • Rezidivierende Polyurie, Hypoglykämie oder ungeklärte Gewichtsveränderung17

Weniger offensichtlich, aber wichtig

  • Chronische Müdigkeit, Angstzustände oder gedrückte Stimmung trotz normaler Schilddrüsenwerte6,18
  • Kognitiver „Brain Fog“6
  • Glossitis oder brennende Zunge; anhaltende Dyspepsie19,20
  • Leichte Ausschläge oder sehr trockene Haut9,13
  • Wiederholte Fehlgeburten oder Unfruchtbarkeit9,11

Häufige Autoimmunerkrankungen, die bei Schilddrüsenpatienten berücksichtigt werden sollten

Zöliakie

Klassische Symptome: Durchfall, Steatorrhö, Gedeihstörung, Anzeichen von Mangelernährung oder Malabsorption, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Blähungen, Verdauungsstörungen, Flatulenz, Übelkeit/Erbrechen, Verstopfung.9

Nicht-klassische und andere häufige Symptome:  Unerklärte Eisenmangelanämie, periphere Neuropathie (Kribbeln, Taubheitsgefühl, Schmerzen in Händen und Füßen), neurologische Symptome (Kopfschmerzen, kognitive Beeinträchtigungen), Osteoporose, Unfruchtbarkeit, Dermatitis herpetiformis, Vitaminmangel (Folsäure und Vitamin B12), chronische Migräne, chronische Müdigkeit, erschwerte Gewichtsreduktion, Zahnschmelzdefekt.11,21

Was kann in der Primärversorgung getan werden? Patienten mit Schilddrüsenproblemen und gastrointestinalen Warnzeichen, anderen relevanten Symptomen oder positiver Familienanamnese sollten untersucht werden.9,11 Es sollte sichergestellt werden, dass der Patient vor der Testung Gluten zu sich nimmt; bei positivem serologischen Befund ist eine Überweisung an die Gastroenterologie erforderlich.9

Empfohlene Tests: 

  • tTG-IgA plus Gesamt-IgA.9
  • In der Pädiatrie weitere Vorgehensweise ohne Biopsie bei tTG ≥ 10x ULN plus EMA positiv.22
  • Bei Erwachsenen kann ein sehr hoher tTG-IgA-Wert ± EMA in ausgewählten Zentren gemäß lokalem Protokoll eine Diagnose ohne Biopsie unterstützen.23,24

Warum das wichtig ist: Bei vielen Zöliakie-Patienten treten eher extraintestinale Symptome (Anämie, Osteoporose, Unfruchtbarkeit) als Durchfall auf. Fehldiagnosen verlängern das Leiden und erhöhen das Risiko von Komplikationen.25,26 Tests in der Primärversorgung sind einfach und kostengünstig.9,27

Systemische Autoimmunerkrankungen des rheumatischen Formenkreises (einschließlich rheumatoider Arthritis, Sjögren-Syndrom und anderer Bindegewebserkrankungen)

Typische Symptome (krankheitsabhängig):  Gelenkschmerzen, Hautausschläge, Organfunktionsstörungen, Müdigkeit, trockene Augen oder Mund.12,13,28

Nicht-klassische und andere häufige Symptome:  Raynaud-Phänomen,  Pleurisie, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, allgemeines Unwohlsein, Gewichtsverlust, Haarausfall, Sklerodaktylie, Teleangiektasien.13,28

Was kann in der Primärversorgung getan werden:  Früherkennung und dringliche Überweisung sind entscheidend.29,30

Empfohlene Tests:

  • Rheumafaktor (RF) und Antikörper gegen zyklische citrullinierte Peptide (Anti-CCP, ACPA oder CCP) bestimmen lassen; doppelte Positivität indiziert prioritäre Überweisung.29
  • ANA als Erstlinientest bei systemischen rheumatischen Autoimmunerkrankungen;31 Interpretation unter Berücksichtigung der Laborempfehlungen.

Warum das wichtig ist:  Die Kombination aus RF-IgM-Isotyp und Anti-CCP-Positivität ist hochprädiktiv für rheumatoide Arthritis, während ein einzelner RF-Isotyp möglicherweise nicht mit einem signifikanten Risiko für die Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis assoziiert ist.29,32-33  Das Sjögren-Syndrom tritt häufig in Verbindung mit Schilddrüsenautoimmunität auf; eine Sicca-Symptomatik in Kombination mit einer Schilddrüsenerkrankung sollte den Verdacht darauf lenken.5 Eine frühzeitige Überweisung an einen Rheumatologen verbessert die Behandlungsergebnisse und beugt Gelenkschäden vor.29

Autoimmungastritis und perniziöse Anämie

Typische Symptome:  Zunächst oft asymptomatisch.10,28 Später: Eisen- oder Vitamin-B12-Mangel, Anämie/Blässe, Glossitis, Durchfall, peripheres Taubheitsgefühl, Verlust des Vibrationssinns.28

Nicht-klassische und andere häufige Symptome:  Müdigkeit, Schwäche, Dyspepsie, neurologische Probleme.10

Was kann in der Primärversorgung getan werden: Bei älteren Patienten mit Makrozytose sollten folgende Tests durchgeführt werden: Bestimmung von Antikörpern gegen Parietalzellen und Intrinsic Factor, Serumgastrin und Antikörper gegen Helicobacter pylori.20,28,34 Positive oder verdächtige Ergebnisse → Überweisung zur Endoskopie20
Warum es wichtig ist: Autoimmungastritis und perniziöse Anämie gehören zum Spektrum der „thyreogastrischen Erkrankungen“.35 Es ist das Risiko für Magenkrebs zu beachten.34 Bei Autoimmungastritis wird ein Screening auf Schilddrüsenautoimmunität empfohlen.34 Eine Früherkennung verhindert irreversible neurologische Komplikationen durch Vitamin-B12-Mangel.10

Diabetes mellitus Typ 1

Klassische Symptome: Polyurie, Polydipsie, verschwommenes Sehen, Gewichtsveränderung.36

Nicht-klassische und andere häufige Symptome:  Wundheilungsstörungen, vermehrte Infektionen, Müdigkeit.28,36

Was kann in der Primärversorgung getan werden:  Der Glukosewert ist der erste und wichtigste Test; bei instabilem Zustand sofort Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Insulinzufuhr beginnen und umgehend überweisen.28,36

Warum das wichtig ist:  Patienten mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse  haben ein erhöhtes Risiko für Typ-1-Diabetes, und bei Erwachsenen sollte ein latenter Autoimmun-Diabetes in Betracht gezogen werden.17 Unbehandelte Hyperglykämie oder eine verzögerte Diagnose können zu einer lebensbedrohlichen diabetischen Ketoazidose führen.36

Vitiligo

Typische Symptome: Depigmentierung von Haut, Haaren und Mundschleimhaut14,15

Nicht-klassische/andere häufige Symptome und Auswirkungen:  Psychosoziale Auswirkungen.16

Was kann in der Primärversorgung getan werden:  Typische Fälle können in der Primärversorgung diagnostiziert werden; atypische Fälle → Dermatologie. Bei Erwachsenen mit Vitiligo sollten Schilddrüsenfunktionstest in Betracht gezogen werden.14

Warum das wichtig ist:  Vitiligo ist die häufigste Ursache für erworbene Depigmentierung.15 Es handelt sich oft um das früheste sichtbare Anzeichen einer Autoimmunerkrankung und kann einer Schilddrüsenerkrankung vorausgehen.15 Mehrere Chemikalien (Haarfärbemittel, Reinigungsmittel, Kosmetika) wurden als Auslöser berichtet.16

Der Wert der Früherkennung und früher Tests

Eine frühzeitige Testung in der Primärversorgung kann den Diagnoseprozess verkürzen, die Versorgung verbessern und unnötige Überweisungen vermeiden. Patienten mit anhaltenden Symptomen könnten sich nicht gehört fühlen, wenn ihre Beschwerden als „nur eine Schilddrüsenerkrankung“ abgetan werden. Durch die Berücksichtigung von Polyautoimmunität und Testung  auf andere Autoimmunerkrankungen kann der Besorgnis der Patienten Rechnung getragen werden, was den Behandlungsergebnissen zugute kommt.2,3 Frühes Handeln reduziert zudem die Kosten und beugt Komplikationen vor.37

Sie müssen kein Autoimmunspezialist sein, um etwas zu bewirken. Als Hausärztin/Hausarzt haben Sie folgende Aufgabe:

  • Erkennen von Warnzeichen, einschließlich relevanter Symptome und einer familiären Vorbelastung
  • Veranlassung geeigneter Tests (Zöliakie: tTG-IgA + Gesamt-IgA; systemische rheumatische Erkrankungen: Rheumafaktor + Anti-CCP ± Screening auf antinukleäre Antikörper)
  • Bei positiven Untersuchungsergebnissen oder bei weiterhin begründetem klinischem Verdacht ist eine Überweisung an einen Gastroenterologen, einen Rheumatologen oder einen anderen Facharzt/eine andere Fachärztin erforderlich

Thermo Fisher Scientific bietet zuverlässige Lösungen und Ressourcen für Autoimmuntests, die Ihnen dabei helfen können, eine angemessene Entscheidung über das weitere Vorgehen zu treffen, die medizinische Betreuung des Patienten zu verbessern und eine koordinierte Versorgung bereitzustellen.

Literatur
  1. Anaya JM. The diagnosis and clinical significance of polyautoimmunity. Autoimmun Rev. 2014;13(4-5):423-426.
  2. Urruticoechea-Arana A, et al. Development of an application for mobile phones (App) based on the collaboration between the Spanish Society of Rheumatology and Spanish Society of Family Medicine for the referral of systemic autoimmune diseases from primary care to rheumatology. Reumatol Clin (Engl Ed). 2020;16(5):373-377.
  3. Gunning JN. ‘But you don’t look sick’: Memorable messages of emerging adulthood autoimmune disease. J Soc Pers Relat. 2023;40(6):2008-2030.
  4. Franco JS et al. Thyroid disease and autoimmune diseases. In: Anaya JM, Shoenfeld Y, Rojas-Villarraga A, et al., Hrsg. Autoimmunity: From Bench to Bedside [Internet]. Bogota (Colombia): El Rosario University Press; 2013. Kapitel 30.
  5. Botello A, et al. Prevalence of latent and overt polyautoimmunity in autoimmune thyroid disease: A systematic review and meta-analysis. Clin Endocrinol (Oxf). 2020;93(4):375-389.
  6. Groenewegen KL, et al. Persisting symptoms in patients with Hashimoto’s disease despite normal thyroid hormone levels: Does thyroid autoimmunity play a role? A systematic review. J Transl Autoimmun. 2021;4:100081
  7. Rojas-Villarraga A et al. Introducing polyautoimmunity: secondary autoimmune diseases no longer exist. Autoimmune Dis. 2012;2012:254319.
  8. Conrad N, et al. Incidence, prevalence, and co-occurrence of autoimmune disorders over time. Lancet. 2023.
  9. Al-Toma A, et al. European Society for the Study of Coeliac Disease (ESsCD) guideline for coeliac disease and other gluten-related disorders. United European Gastroenterol J. 2019;7(5):583-613.
  10. Castellana C et al. Autoimmune Atrophic Gastritis: A Clinical Review. Cancers. 2024;16(7):1310.
  11. Zingone F, et al. Celiac disease-related conditions: Who to test? Gastroenterology. 2024;167(1):64-78.
  12. Tagoe CE. Rheumatic symptoms in autoimmune thyroiditis. Curr Rheumatol Rep. 2015;17(2):5.
  13. NHS Lanarkshire. Connective tissue disease referral guideline. Right Decisions NHS Scotland. 2024. Auf: https://rightdecisions.scot.nhs.uk/nhsl-referral-pathways/rheumatology-referral-pathways/connective-tissue-disease-referral-guideline/.
  14. Gawkrodger DJ et al. Guideline for the diagnosis and management of vitiligo. Br J Dermatol. 2008;159:1051-1067
  15. Baldini E, et al. Vitiligo and autoimmune thyroid disorders. Front Endocrinol. 2017;8:290.
  16. Ezzedine K et al. Recent clinical and mechanistic insights into vitiligo offer new treatment options for cell-specific autoimmunity. J Clin Invest. 2025;135(2):e185785
  17. Page CP, et al. Latent autoimmune diabetes of adulthood: case report. Clin Diabetes Endocrinol. 2017;3:11
  18. Siegmann EM, et al. Association of depression and anxiety disorders with autoimmune thyroiditis: A systematic review and meta-analysis. JAMA Psychiatry. 2018;75(6):577-584.
  19. Boukssim S, et al. Navigating pernicious anemia: oral health as a window to systemic disease. Curr Oral Health Rep. 2025;12(5):1-10.
  20. Taylor L, et al. Creating a framework for treating autoimmune gastritis—the case for replacing lost acid. Nutrients. 2024;16(5):662.
  21. Gujral N et al. Celiac disease: prevalence, diagnosis, pathogenesis and treatment. World J Gastroenterol. 2012;18(42):6036-6059.
  22. Husby S et al. European Society Paediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition Guidelines for Diagnosing Coeliac Disease 2020. J Pediatr Gastroenterol Nutr. 2020;70(1):141-156.
  23. Shiha MG, et al. Exploring the views of primary and secondary care physicians on the no-biopsy diagnosis of coeliac disease in adults: a qualitative interview study. Frontline Gastroenterol. 2025;16(2):101-107.
  24. Al-Toma A, et al. European Society for the Study of Coeliac Disease 2025 updated guidelines on the diagnosis and management of coeliac disease in adults. Part 1: diagnostic approach. United Eur Gastroenterol J. 2025;13(10):1-32.
  25. Lindfors K, et al. Coeliac disease. Nat Rev Dis Primers. 2019;5(3):1-21.
  26. Cappello M, et al. Elderly-onset celiac disease: a narrative review. Clin Med Insights Gastroenterol. 2016;9:41-49.
  27. Heijdra Suasnabar, J.,et al. (2024). Long-Term Cost-Effectiveness of Case Finding and Mass Screening for Celiac Disease in Children. Gastroenterology, 167(6), 1129–1140.
  28. Shoenfeld Y, et al. The general practice guide to autoimmune diseases. Pabst Sci Publ. 2012;1(1):1-316.
  29. Blasco Á, et al. Double positivity for rheumatoid factor and anti-CCP autoantibodies: improving referral from primary care of patients suspected of having rheumatoid arthritis. Prim Health Care Res Dev. 2024;25(6):e6:1-6.
  30. Inchingolo F, et al. Management of rheumatoid arthritis in primary care: a scoping review. Int J Environ Res Public Health. 2024;21(6):662.
  31. Agmon-Levin N, et al. International recommendations for the assessment of autoantibodies to cellular antigens referred to as anti-nuclear antibodies. Ann Rheum Dis. 2014;73(1):17-23.
  32. Jónsson T, et al. Elevation of only one rheumatoid factor isotype is not associated with increased prevalence of rheumatoid arthritis—a population-based study. Scand J Rheumatol. 2000;29(3):190-191.
  33. Jaskowski TD, et al. Relationship between rheumatoid factor isotypes and IgG anti-cyclic citrullinated peptide antibodies. J Rheumatol. 2010;37(8):1515-1523.
  34. Shah SC, et al. AGA Clinical Practice Update on the Diagnosis and Management of Atrophic Gastritis: Expert Review. Gastroenterology. 2021;161(4):1325-1332.e7.
  35. Katayama T, et al. Significance of an early diagnosis of autoimmune gastritis in nonelderly patients with type 1 diabetes mellitus and autoimmune thyroid disease: a case report. Intern Med. 2025;64(3):2587-2591.
  36. NHS. Symptoms of type 1 diabetes and how it's diagnosed. NHS.uk. 2024. Auf: https://www.nhs.uk/conditions/type-1-diabetes/symptoms/.
  37. van Mulligen E, et al. Early identification of rheumatoid arthritis: does it induce treatment-related cost savings? Ann Rheum Dis. 2024;83(12):1647-1656.