Titanium(IV) isopropoxide is used as a precursor for the preparation of titanium and barium-strontium-titanate thin films. It is useful to make porous titanosilicates and potential ion-exchange materials for cleanup of radioactive wastes. It is an active component of sharpless epoxidation as well as involved in the synthesis of chiral epoxides. In Kulinkovich reaction, it is involved as a catalyst in the preparation of cyclopropanes.
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Anwendungen
Titan(IV)-Isopropoxid wird als Vorstufe in der Vorbereitung von Titan- und Barium-Strontium-Titanat-Dünnschichten verwendet. Nützlich in der Herstellung poröser Titanosilikate und potenzieller Ionenaustauschmaterialien zur Reinigung radioaktiver Abfälle. Es ist ein aktiver Bestandteil der Sharpless-Epoxidierung und beteiligt an der Synthese chiraler Epoxide. In der Kulinkovich-Reaktion ist es als Katalysator an der Vorbereitung von Cyclopropanen beteiligt.
Löslichkeit
Löslich in wasserfreiem Ethanol, Ether, Benzol und Chloroform.
Hinweise
Feuchtigkeitsempfindlich. Kühl lagern. Behälter an einem trockenen und gut belüfteten Ort dicht verschlossen halten. Nicht kompatibel mit starken Oxidationsmitteln und starken Säuren. Reagiert mit Wasser zu Titandioxid.
RUO – Research Use Only
Allgemeine Referenzen:
- Katalysator für die Transesterisierung zur Vermeidung saurer oder basischer Bedingungen. Die Reaktion erfolgt so, dass ein Alkohol entfernt wird, um das Gleichgewicht zu verdrängen: Synthese, 138 (1982); Org. Synth. Coll., 8, 201 (1993). Zur Anwendung bei Carbamaten, einschließlich der Umwandlung von Boc zu Cbz, siehe: J. Org. Chem., 62, 7096 (1997).
- Zur Verwendung in der enantioselektiven Sharpless-Epoxidierung von Allylalkoholen siehe tert-Butyl Hydroperoxid, A13926. Zur analogen enantioselektiven Oxidation von Sulfiden zu Sulfoxiden siehe Cumolhydroperoxid, L06866. Epoxyalkohole können auch mit hoher Ausbeute im selben Gefäß durch Hydroperoxidation von Alkenen mit Singulett-Sauerstoff in Gegenwart von Ti(O-i-Pr)4 gewonnen werden: J. Am. Chem. Soc., 111, 203 (1989).
- Katalysiert auch die Ringöffnung von 2,3-Epoxidalkoholen (z. B. aus den oben genannten Reaktionen) mit verschiedenen Nukleophilen, darunter Aminen, Thiolen, Thiolat-Anionen, Halogeniden, Carboxylaten u. ä. Die milden Bedingungen führen zu einer erhöhten Regioselektivität: J. Org. Chem., 50, 1557 (1985).
- Siehe auch Dimethyl Aminhydrochlorid, A12133.
- Zur Umwandlung von Epoxiden in Thiirane siehe Thiourea, A12828. Informationen zur Verwendung in der reduktiven Alkylierung von Aminen finden Sie unter Natriumcyanoborhydrid, 87839. Zur Verwendung in der enantioselektiven Synthese von Homoallylalkoholen siehe (R)-(+)-1,1'-Bi(2 -naphthol) , L08305. Informationen zur Reduktion von Amiden zu Aldehyden finden Sie unter Diphenyl Silan, A10884.
- Eine kurze Beschreibung der Verwendung des Reagenz finden Sie unter: Synlett, 2261 (2003).