Allyltrimethylsilane is involved as a reactant in Hosomi Sakurai reaction for allylation in the presence of Lewis acid. For example, it reacts with cyclohexanone to get 1-allylcyclohexanol. It acts as a nucleophile and is involved in Carbon-Ferrier rearrangement.
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Anwendungen
Allyltrimethylsilan ist ein Reaktionspartner bei der Allylierung in der Hosomi-Sakurai-Reaktion in Gegenwart von Lewis-Säure. Es reagiert zum Beispiel mit Cyclohexanon, um 1-Allylcyclohexanol zu bilden. Es fungiert als Nukleophil und ist an der Carbon-Ferrier-Anordnung beteiligt.
Löslichkeit
Mischbar mit gängigen organischen Lösungsmitteln. Nicht mit Wasser mischbar.
Hinweise
Kühl lagern. Nicht kompatibel mit starken Oxidationsmitteln und Säuren.
RUO – Research Use Only
Allgemeine Referenzen:
- Reaktionen mit Elektrophilen veranschaulichen den ß-Effekt (siehe Anhang 4); z. B. bilden saure Chloride mit einer Lewis-Säure Allylketone: J. Organomet. Chem., 85, 149 (1975):
- Ebenso werden Carbonylverbindungen in homoallylische Alkohole umgewandelt: J. Organomet. Chem., 69, C15 (1974). Bei der TiCl4-geförderten Reaktion mit Enonen verhält es sich wie ein Allylanionenäquivalent und ergibt ein Produkt durch Konjugat-Addition (Hosomi-Sakurai-Reaktion): J. Am. Chem. Soc., 99, 1673 (1977); 105, 2354 (1983); Org. Synth. Coll., 7, 443 (1990):
- Neuere Studien haben gezeigt, dass TMS-Cyclopentane auch in diesen Reaktionen über einen konkurrierenden [3 + 2]-Cycloadditionsmechanismus gebildet werden: Tetrahedron, 49, 9955 (1993). Die chemoselektive Addition von Aldehyden kann in Gegenwart eines Ketons mit Scandium(III) Trifluormethansulfonat-Hydrat, 40566, als Katalysator erfolgen: Synthesis, 1822 (1998).
- Funktioniert in Gegenwart von F- als Allylanionenäquivalent und bildet homoallyelische Alkohole aus Carbonylverbindungen: Tetrahedron Lett., 3043 (1978), und Hinzufügen zu einer Vielzahl von Michael-Akzeptoren: Tetrahedron Lett., 25, 3213 (1984); J. Org. Chem., 51, 1745 (1986). Eine Übersicht über die Reaktivität in der Gegenwart von Lewis-Säuren und F- finden Sie unter: J. Prakt. Chem./ Chem. Ztg., 336, 375 (1994).
- Wurde auch in Gegenwart eines Katalysators wie p-TsOH, I2, Br2 oder TfOH als Silylierungsmittel für Alkohole, Phenole und Carbonsäuren verwendet: Tetrahedron Lett., 21, 835 (1980); J. Org. Chem., 46, 5212 (1981). Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Silylierungsmethoden liegt darin, dass das einzige Nebenprodukt das neutrale Gas Propen ist.