Alexa Fluor&trade; 568 C<sub>5</sub> Maleimide
Invitrogen™

Alexa Fluor™ 568 C5 Maleimide

Alexa Fluor™ 568 ist ein leuchtend orange-roter Fluoreszenzfarbstoff, der ideal für die Erregung mit der 568 nm-Laserlinie auf dem Ar-Kr-MischgaslaserWeitere Informationen
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KatalognummerMenge
A20341
auch als A-20341 bezeichnet
1 mg
Katalognummer A20341
auch als A-20341 bezeichnet
Preis (EUR)
602,00
Each
Menge:
1 mg
Preis (EUR)
602,00
Each
Alexa Fluor™ 568 ist ein leuchtend orange-roter Fluoreszenzfarbstoff, der ideal für die Erregung mit der 568 nm-Laserlinie auf dem Ar-Kr-Mischgaslaser geeignet ist. Der Farbstoff Alexa Fluor™ 568 ist wasserlöslich und pH-unempfindlich im Bereich von pH 4 bis pH 10 und wird für eine stabile Signalerzeugung in der Bildgebung und Durchflusszytometrie verwendet. Zusätzlich zu reaktiven Farbstoffformulierungen bieten wir Alexa Fluor™ 568-Farbstoff an, der mit einer Vielzahl von Antikörpern, Peptiden, Proteinen, Tracern und Amplifikationssubstraten konjugiert und für die Zellmarkierung und den Nachweis optimiert ist (mehr erfahren).

Das Alexa Fluor™ 568-Maleimidderivat ist das beliebteste Hilfsmittel zur Konjugation dieses Farbstoffs mit einem Protein oder Antikörper. Die daraus resultierenden Alexa Fluor™ 568 Konjugate weisen eine hellere Fluoreszenz und eine größere Photostabilität auf als die Konjugate anderer spektral ähnlicher Fluorophore.

Ausführliche Informationen zu diesem AlexaFluor™ Maleimid:

Fluorophormarkierung: Alexa Fluor™ 568 Farbstoff
Reaktive Gruppe: Maleimid
Reaktivität: Thiolgruppen an Proteinen und Liganden, Oligonukleotid-Thiophosphaten
Errregungs-/Emissionsmaxima (Ex/Em) des Konjugats: 575/600 nm
Extinktionskoeffizient: 92.000 cm-1M-1
Farbstoffe mit ähnlichem Spektrum: Rhodamin rot
Molekulargewicht: 880,92

Typische Konjugationsreaktion
Das Protein sollte bei einer Konzentration von 50 bis -100 µM in einem geeigneten Puffer (10 bis 100 mM Phosphat, Tris oder HEPES) bei pH-Wert 7,0 bis 7,5 aufgelöst werden. In diesem pH-Bereich sind die Thiolgruppen des Proteins so nukleophil, dass sie trotz zahlreich vorhandener Proteinamingruppen, die protoniert und relativ unreaktiv sind, fast ausschließlich mit dem Reagenz reagieren. Wir empfehlen, an diesem Punkt jegliche Disulfidbrücken mit einem Reduktionsmittel 10-fachen molaren Überschusses, wie DTT oder TCEP, zu reduzieren. Überschüssiges DTT muss durch Dialyse entfernt werden. Nachfolgende Thiol-Modifikationen sollten unter sauerstofffreien Bedingungen durchgeführt werden, um eine Neubildung der Disulfid-Verbindungen zu verhindern. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Verwendung von TCEP vor der Maleimid-Konjugation nicht erforderlich.

Das Alexa Fluor™-Maleimid wird in der Regel unmittelbar vor der Verwendung in hochwertigem, wasserfreiem Dimethylsulfoxid (DMSO) mit einer Konzentration von 1 bis 10 mM aufgelöst, und Stammlösungen sollten möglichst vor Licht geschützt werden. Im Allgemeinen wird diese Stammlösung der Proteinlösung tropfenweise unter Rühren hinzugefügt, um rund 10 bis 20 Mol Reagenz pro Mol Protein zu erzielen. Die Reaktion kann bei Raumtemperatur für 2 Stunden oder bei 4 °C über Nacht und vor Licht geschützt erfolgen. Alle unreagierten Thiol-reaktiven Reagenzien können durch Hinzufügen von überschüssigem Glutathion, Mercaptoethanol oder von anderem löslichen niedermolekularen Thiol verbraucht werden.

Konjugataufreinigung
Markierte Antikörper werden normalerweise vom freien Alexa Fluor™-Farbstoff in einer Gel-Filtrationssäule, z. B. Sephadex™ G-25, BioGel™ P-30 o.ä., getrennt. Wählen Sie bei sehr großen bzw. kleinen Proteinen ein Gelfiltrationsmedium mit geeigneter molekularer Ausschlussgrenze (MWCO), oder entscheiden Sie sich für eine Reinigung per Dialyse. Wir bieten verschiedene Aufreinigungskits, die für unterschiedliche Mengen von Antikörperkonjugat optimiert sind:
Antikörperkonjugat-Aufreinigungskit für 0,5 – 1 mg (A33086)
Antikörperkonjugat-Aufreinigungskit für 20 – 50 µg (A33087)
Antikörperkonjugat-Aufreinigungskit für 50 – 100 µg (A33088)

Weitere Informationen zur Protein- und Antikörpermarkierung
Wir bieten eine breite Auswahl an Molecular Probes™ Antikörper- und Proteinmarkierungskits, passend zu Ihrem Ausgangsmaterial und Ihrer Experimentanordnung. Weitere Optionen finden Sie unter Antikörper-Markierungskits, oder nutzen Sie unser Auswahlwerkzeug für die Markierungschemie. Weitere Informationen zu unseren Markierungskits finden Sie unter Protein- und Nukleinsäuremarkierungskits—Kapitel 1.2 im Molecular Probes™ Handbuch.


’’’Wenn Sie in unserem Online-Katalog das Gesuchte nicht finden, erstellen wir gern für Sie ein Antikörper- oder Proteinkonjugat nach Ihren individuellen Vorgaben. Unser individualisierter Konjugationsservice arbeitet effizient und absolut vertraulich, und wir verbürgen uns für die Qualität unserer Arbeit. Wir sind ISO 9001:2000 zertifiziert.
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung bei diagnostischen Verfahren.
Specifications
Chemische ReaktivitätThiol
Emission600 nm
Anregung575 nm
Marker oder FarbstoffAlexa Fluor™ 568
ProdukttypFarbstoff
Menge1 mg
Reaktiver TeilMaleimid
VersandbedingungRaumtemperatur
MarkertypAlexa Fluor Farbstoffe
ProduktlinieAlexa Fluor
Unit SizeEach
Inhalt und Lagerung
Bei -5 bis -30 °C lagern und vor Licht schützen.

Zitierungen und Referenzen (5)

Zitierungen und Referenzen
Abstract
The citrate carrier CitS probed by single-molecule fluorescence spectroscopy.
Authors:Kästner CN, Prummer M, Sick B, Renn A, Wild UP, Dimroth P
Journal:Biophys J
PubMed ID:12609868
'A prominent region of the Na(+)-dependent citrate carrier (CitS) from Klebsiella pneumoniae is the highly conserved loop X-XI, which contains a putative citrate binding site. To monitor potential conformational changes within this region by single-molecule fluorescence spectroscopy, the target cysteines C398 and C414 of the single-Cys mutants (CitS-sC398, CitS-sC414) were ... More
Receptor-mediated endocytosis of phosphodiester oligonucleotides in the HepG2 cell line: evidence for non-conventional intracellular trafficking.
Authors:de Diesbach P, N'Kuli F, Berens C, Sonveaux E, Monsigny M, Roche AC, Courtoy PJ
Journal:Nucleic Acids Res
PubMed ID:11917011
'Having identified an oligonucleotide (ON) receptor in the HepG2 cell line, we have re-examined here the kinetics of ON uptake, subcellular distribution and intracellular localisation in these cells, at concentrations relevant for the study of a receptor-dependent process. Kinetic parameters of ON endocytosis were comparable with those of the receptor-mediated ... More
Structure and conformational changes in the C-terminal domain of the beta2-adrenoceptor: insights from fluorescence resonance energy transfer studies.
Authors:Granier S, Kim S, Shafer AM, Ratnala VR, Fung JJ, Zare RN, Kobilka B,
Journal:J Biol Chem
PubMed ID:17347144
The C terminus of the beta(2)-adrenoceptor (AR) interacts with G protein-coupled receptor kinases and arrestins in an agonist-dependent manner, suggesting that conformational changes induced by ligands in the transmembrane domains are transmitted to the C terminus. We used fluorescence resonance energy transfer (FRET) to examine ligand-induced structural changes in the ... More
Efficiencies of fluorescence resonance energy transfer and contact-mediated quenching in oligonucleotide probes.
Authors:Marras SA, Kramer FR, Tyagi S
Journal:Nucleic Acids Res
PubMed ID:12409481
An important consideration in the design of oligonucleotide probes for homogeneous hybridization assays is the efficiency of energy transfer between the fluorophore and quencher used to label the probes. We have determined the efficiency of energy transfer for a large number of combinations of commonly used fluorophores and quenchers. We ... More
Arp2/3 ATP hydrolysis-catalysed branch dissociation is critical for endocytic force generation.
Authors:Martin AC, Welch MD, Drubin DG
Journal:Nat Cell Biol
PubMed ID:16862144
The Arp2/3 complex, which is crucial for actin-based motility, nucleates actin filaments and organizes them into y-branched networks. The Arp2 subunit has been shown to hydrolyse ATP, but the functional importance of Arp2/3 ATP hydrolysis is not known. Here, we analysed an Arp2 mutant in Saccharomyces cerevisiae that is defective ... More