Das Amplex™ Red Harnsäure/Uricase-Assay-Kit liefert eine empfindliche und einfache Methode für den Nachweis von Harnsäure-/Uricase-Aktivität mit einem Fluoreszenz-Mikrotiterplatten-Lesegerät oder Fluorometer.
Sehen Sie sich unser komplettes Sortiment an Fluoreszenz-Mikroplatten-Assays an.
• Nachweis von Konzentrationen bis zu 100 nM Harnsäure oder 0,2 mU/ml Uricase-Aktivität
• Das Format ermöglicht Messungen zu mehreren Zeitpunkten
• Ausgelegt für minimale Autofluoreszenz-Interferenz
Serum-Harnsäure ist das Endprodukt des Purinstoffwechsels im Körpergewebe und wird über die Nieren durch glomeruläre Filtration gereinigt. Die meisten Tiere können Harnsäure zu leichter ausgeschiedenen Produkten verstoffwechseln, aber dem Menschen fehlt das notwendige Enzym, Uratoxidase (Urikase), da zwei Unsinn-Mutationen im humanen Gen für Urikase vorliegen.
Das Amplex™ Red Harnsäure/Uricase-Assay-Kit liefert eine ultraempfindliche Methode zum Nachweis von Harnsäure oder zur Überwachung der Uricase-Aktivität. Im Assay katalysiert Uricase die Umwandlung von Harnsäure in Allantoin, Wasserstoffperoxid und Kohlendioxid. In Gegenwart von Meerrettich-Peroxidase reagiert Wasserstoffperoxid dann mit dem Amplex™ Red Reagenz in einem stöchiometrischen Verhältnis von 1:1 und erzeugt stark fluoreszierendes Resorufin.
Da Resorufin Absorptions- und Fluoreszenz-Emissionsmaxima von etwa 571 bzw. 585 nm aufweist, gibt es in den meisten biologischen Proben nur geringe Interferenzen durch die Autofluoreszenz.
Verwenden Sie Amplex™ Red Assays für eine breite Palette von UntersuchungenEine Vielzahl validierter Amplex™ Red Assays steht für die Untersuchung von Zellsignalisierungs- und Lipiden, Neurobiologie, Entzündungen und Immunfunktionen sowie Metabolismen zur Verfügung. Wir bieten auch Amplex™ UltraRot Reagenz an (Kat.- Nr. A36006), ein Reagenz der zweiten Generation mit einer größeren Empfindlichkeit und helleren Fluoreszenz, sowie das Amplex™ Rot/UltraRot Stoppreagenz (Kat.- Nr. A33855). Das Amplex™ Rot/UltraRot Stoppreagenz sorgt für praktische und kontrollierte Bedingungen, da damit die Reaktion zur Erzeugung des Fluoreszenzsignals zu einem vom Anwender bestimmten Zeitpunkt beendet werden kann. Nach Zugabe des Stoppreagenzes bleibt das Fluoreszenzsignal für mindestens drei Stunden stabil. Kundenspezifische Assay-Designs und Verpackungen sind ebenfalls erhältlich.
Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Verwendung bei diagnostischen Verfahren.