Veröffentlicht: September 2025
Fachliche Beratung:
Rebecca Rosenberger, Director of Medical Affairs
Am 5. Dezember 2019 zwang ein Ransomware-Angriff im Netzwerk von Bio-Rad das Unternehmen, bestimmte Systeme offline zu nehmen, um die schädlichen Aktivitäten einzudämmen.1 Es war nicht der erste Angriff. Der Cyberangriff mit dem Ransomware-Kryptowurm WannaCry im Mai 2017 zielte auf Computer mit dem Betriebssystem Microsoft Windows ab, insbesondere auf Hunderttausende von Computern von Unternehmen, die vor dem Angriff die von Microsoft bereitgestellten Patches nicht installiert hatten.2
Ist Air Gapping Ihre Lösung? Haben Sie sich gefragt, was Ihre Anbieter für Ihr Labor tun, um Ihr Unternehmen zu schützen?
Wissen Sie, ob Ihre Geschäftspartner Vorreiter oder Belastungen für Ihre Cybersicherheit sind?
Was Gesundheitsorganisationen anfällig für Cyberattacken macht:
- Sensible Daten: Gesundheitsorganisationen speichern große Mengen an personenbezogenen und medizinischen Daten, darunter geschützte Gesundheitsinformationen, Finanzinformationen und personenbezogene Daten. Dies kann sie zu Zielen für Angreifer machen, die auf der Suche nach wertvollen Informationen sind und Lösegeld erpressen möchten.
- Komplexe Netzwerke: Die umfangreichen und miteinander verbundenen Netzwerke in Gesundheitseinrichtungen enthalten Laborinformationen und angeschlossene Automatisierungsmodule zur Produktivitätssteigerung, was die Angriffsfläche für potenzielle Angriffe vergrößern kann.
- Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen: Budgetbeschränkungen und andere Prioritäten führen manchmal zu unzureichenden Investitionen in die Cybersicherheit und die allgemeine Sicherheit. Dies erhöht die Anfälligkeit.
- Hoher Bedarf an Verfügbarkeit: Systeme müssen ständig für Tests verfügbar sein, wodurch das Zeitfenster für Sicherheitsupdates und Patches kleiner wird.
- Menschliche Fehler: Mitarbeitende können Opfer von Phishing-Angriffen oder anderen Social-Engineering-Taktiken werden, wodurch ihre Unternehmen anfällig für Funktions- und Finanzschäden sowie Reputationsschäden werden.
Sie haben wahrscheinlich mit Ihrem IT-Partner besprochen, welche Routinen er hat, wie er das Risikomanagement durchführt, wie oft er Patches bereitstellt und welche Quellen zur Bedrohungsaufklärung er nutzt.
Was kann Ihr Labor noch tun, um die Risiken für Ihr Labor zu minimieren?
Firewalls, Netzwerksegmentierung und die Bekämpfung von Cyberbedrohungen sind kein Ersatz für einen systematischen Ansatz für das Informationssicherheitsmanagement.
Mit Thermo Fisher Scientific an Ihrer Seite haben Sie einen Geschäftspartner, für den sichere Lösungen für die Arbeitsablaufeffizienz mit zuverlässigen Geräten und hervorragendem Service-Support Vorrang haben. Die Vorteile für Ihr Labor:
- Genaue Ergebnisse für die Allergie- und Autoimmundiagnostik
- Skalierung Ihrer Abläufe
- Steigerung von Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit
Standards für Informationssicherheitsmanagement-Systeme (ISMS).
Thermo Fisher hat die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 erhalten, einer weltweit anerkannten Norm für ISMS. Hier beziehen wir uns speziell auf das ISMS, das die Phadia™ Laboratory Systems, einschließlich der Softwareanwendungen (Phadia™ LabCommunity, Quality Club™), der Protokolldateiverwaltung, der Geräte und Services, unterstützt.3 Diese Zertifizierung dokumentiert unsere Leistung in Bezug auf:
- Systematische Verwaltung sensibler Informationen
- Implementierung umfassender Richtlinien, Verfahren und Kontrollen
- Management und Minderung von Informationssicherheitsrisiken
Durch diesen strengen ISO/IEC 27001:2022-Zertifizierungsprozess wird unser Engagement für die Informationssicherheit unter Beweis gestellt.
Vorteile durch die Entscheidung für die Zusammenarbeit mit einem nach ISO/IEC 27001:2022 zertifizierten Geschäftspartner:
Umfassendes Risikomanagement
- ISO/IEC 27001:2022 bietet einen strukturierten Ansatz zur Identifizierung, Bewertung und Minderung von Informationssicherheitsrisiken.
- Die Norm bietet einen ganzheitlichen Ansatz und umfasst Personen, Richtlinien und Technologie und unterstützt die Abwehr von Bedrohungen.
Engagement für Sicherheit
- Die Zertifizierung erfordert kontinuierliche Investitionen in Sicherheitsmaßnahmen, was ein langfristiges Engagement für die Cybersicherheit widerspiegelt.
- Sie gewährleistet hohe Standards hinsichtlich Cyber-Resilienz und Betriebseffizienz.
Reduzierung der Anfälligkeit für Cyberangriffe
- Als nach ISO/IEC 27001:2022 zertifizierte Organisation implementieren wir strenge Sicherheitsprotokolle.
- Akkreditierte Stellen gewährleisten die Einhaltung hoher internationaler Standards und robuste Sicherheitspraktiken.
Unterstützung der Datenintegrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit
- Etablierte Prozesse konzentrieren sich auf Datenintegrität, Datenschutz und Datenzugriff.
- Der Phadia™ Laboratory Systems Leitfaden zu Datenschutz und Sicherheit umfasst Maßnahmen zur Authentizität und Nichtabstreitbarkeit, um autorisierten Zugriff und Compliance sicherzustellen.
Betriebliche Exzellenz mit globaler Anerkennung
- Die unabhängige Zertifizierung belegt die umfassende Investition in sicheres Informationsmanagement.
- Dadurch wird eine ständige Überwachung gewährleistet.
- Es bereitet die Organisation durch kontinuierliche Verbesserung auf technologiebasierte Risiken vor.
Kosteneinsparungen
- ISO/IEC 27001:2022 reduziert die Kosten für ineffektive Verteidigungstechnologien durch die Steigerung der Betriebseffizienz.
- Sie identifiziert und behebt Schwachstellen proaktiv und reduziert so das Risiko von unbefugtem Zugriff, finanziellen Verlusten und Reputationsschäden.
Prüfen Sie noch heute, ob alle Ihre Anbieter und Lieferanten nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert sind und die Cybersicherheitsvorsorge Ihres Labors aktiv unterstützen.
Möchten Sie mehr über unsere Lösungen erfahren?